KI zwischen Pilotprojekten und Skalierung im Handel

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Handel nimmt deutlich zu, dennoch bleiben viele Initiativen auf der Stufe einzelner Pilotprojekte stehen. Im Rahmen unseres x4in summit 2025 in Prag haben wir mit Jon Stine von Honeycomb Retail AI darüber gesprochen, unter welchen strukturellen Voraussetzungen KI im Handel nachhaltig und skalierbar eingesetzt werden kann.

Jon Stine ist Co-Founder von Honeycomb Retail AI und war zuvor als Global Director bei Intel, Cisco und der Linux Foundation tätig.

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Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie KI-Initiativen konsequent an konkreten geschäftlichen Problemstellungen ausgerichtet werden müssen, statt technologiegetriebenen Experimenten zu folgen. Jon Stine erläuterte, warum realistische Erwartungen an den wirtschaftlichen Nutzen entscheidend sind und welche Rolle belastbare Datenfundamente dabei spielen. Ebenso betonte er die Verantwortung von Führungskräften, aus isolierten Use Cases skalierbare, organisatorisch verankerte Lösungen zu entwickeln.

Darüber hinaus ging es um die Weiterentwicklung von Benutzeroberflächen hin zu natürlicher Sprache sowie um die Erkenntnis, dass der Wertbeitrag von KI in der Praxis meist schrittweise entsteht, durch kontinuierliches Lernen, organisatorische Anpassung und die Integration in bestehende Prozesse, nicht durch ein einzelnes Leuchtturmprojekt.

Herr Stine, vielen Dank für das offene und spannende Gespräch.